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Mit Ring ins Glück

Eheringe trägt der Mensch seit der Antike. Heute liegen Edelstahlringe mit Gold und Keramik im Trend. Dabei trifft solide Handwerkskunst auf modernste Technologie.

Interview mit Jürgen Heinz, Gründer und Geschäftsführer von TeNo

Herr Heinz, ich frage als Laie: Wie werden Ringe eigentlich hergestellt?
Es gibt da ganz unterschiedliche Verfahren und Methoden. Bei TeNo drehen wir die Ringe aus Edelstahlstangen. Und das für über 30 Ringgrößen! Anschließend wird jeder einzelne Ring seinem Design entsprechend mit Gold, Keramik und/oder Brillanten von Hand veredelt.

Seit wann tragen Menschen Ringe?
Seit rund 21.000 Jahren. Die ältesten bekannten Ringe aus Mammutelfenbein wurden in Tschechien gefunden.

Und wie entstand die Tradition, beim Heiraten Ringe auszutauschen?
Eheringe sind schon seit der Antike üblich. Man trug sie an der linken Hand, weil man glaubte, dass eine Ader von diesem Finger direkt zum Herzen als Ort der
Liebe führt. Allerdings trugen damals nur die Frauen einen Ehering – als Zeichen
dafür, dass sie nun vergeben waren und die Mitgift gezahlt worden war. Aus christlicher Sicht gilt der Ehering auch schon seit  etwa dem Jahr 850 als Sinnbild der Treue und Beständigkeit. Ein Ring hat keinen Anfang und kein Ende und auch die Ehe soll ewig dauern.

Wie finde ich die passende Ringgröße für mich?
Bei Ringen ist es immer ratsam, zum Fachhändler zu gehen und sich hinsichtlich
der Größe beraten zu lassen. Unterschiedliche Ringprofile machen beim selben Finger teilweise unterschiedliche Ringgrößen erforderlich. Und man muss
darauf achten, gerade bei Ringe, die einen eine lange Zeit begleiten sollen, dass ma
im Sommer dickere Finger hat und im Winter etwas dünnere … Aber all das
wird ein erfahrener Juwelier in seine Beratung mit einfließen lassen.

Und wie den richtigen?
Auch hier ist die Beratung beim Juwelier „Gold“ wert – auch bei Edelstahlringen.
Man sollte darauf achten, dass die Ringschiene innen bombiert, also leicht gewölbt,
ist. Das verbessert die Trageeigenschaften. Tja, und Form und Farbe? Das richtet sich ausschließlich nach dem persönlichen Geschmack der Träger. Alles kann, nichts muss!

Welche Trends gibt es derzeit?
Nach unseren Erfahrungen werden im Moment Edelstahlringe mit Gold oder Keramik besonders stark nachgefragt. Schlichte coole Formen und Designs liegen im Trend. Daran sieht man sich nicht so schnell satt, und das ist ja besonders wichtig bei einem Ehering.

Was zeichnet die Ringe von TeNo aus?
TeNo-Ringe haben einen besonderen Tragekomfort und sind alltagstauglich. Außerdem passen sie sich in ihrer Schlichtheit jeder Garderobe und jedem weiteren
Schmuck an.

Warum sollten denn Lesben und Schwule gerade zu Ringen aus Ihrem Haus greifen?
Wer sagt denn, dass sie das sollten? Unsere Ringe sind für alle gemacht, denen
sie gefallen. Ob homo- oder heterosexuell, spielt da keine Rolle.

Steckt eine Philosophie hinter Ihren Produkten?
Unsere Philosophie ist einfach erklärt: Wie unser Unternehmen selbst sollen
auch unsere Produkte sein: modern, zukunftsorientiert und erfrischend konservativ.
Das heißt: Qualität und Langlebigkeit, schlichtes, unaufdringliches Design,
solide Handwerkskunst gepaart mit modernster Technologie und eine Kollektion, die jedem etwas bietet. All das findet Ausdruck in unserem Slogan „discover your mndesire“.

Ist eine Gravur bei einem Hochzeitsring Standard?
Ja. Eine Gravur gehört zu einem Hochzeitsring dazu und wir haben noch selten ein Paar Partnerringe ohne Gravur verkauft.

Was, wenn mir mein Hochzeitsring mal zu eng oder auch zu weit wird?
Wenn ein Ring nicht mehr passt, kann man ihn umändern lassen. Zumindest bei
TeNo. Es ist also ratsam, Ringe von einem serviceorientierten Hersteller zu kaufen.

Interview: Andreas Hergeth

www.teno.de

 

Jürgen Heinz (oben), Gründer und Geschäftsführer von TeNo, dem weltweit renommierten Hersteller von hochwertigem Edelstahlschmuck und Designer-Uhren, über Traditionen und Trends.

Foto: Teno